Phillip Behrend erzielt das Siegtor
TSV Mariendorf 1897 - VSG Altglienicke 1:0 (0:0)
Krieger und Stüwe vergaben im ersten Abschnitt die besten Gelegenheiten für den TSV, um in Führung zu gehen. Ab der 38. Minute spielte die Cornils-Elf in Überzahl, als der Keeper der Gäste wegen Handspiels außerhalb des Strafraums des Feldes verwiesen wurde. Doch so richtig bemerkbar machte sich die Überzahl nicht. Altglienicke vermochte es jedoch auch nicht unsere gut gestaffelte Defensive - mit nur 31 Gegentreffern die Zweitbeste der Liga - in Verlegenheit zu bringen. So entschied ein Treffer die Partie. Philipp Behrend krönte seine gute Leistung mit dem Siegtor in der 50. Minute.
LD (Foto by Michael Sauer, Archiv gegen Hilalspor)
Spiel in den letzten 10 Minuten gedreht
TSV Mariendorf 1897 - Frohnauer SC 2:1 (0:0)
In einem hochklassigen und temporeichen Berlin-Liga-Spiel konnte der TSV Mariendorf 1897 durch zwei späte Tore drei Punkte einfahren. Trainer Cornils konnte endlich wieder aus dem Vollen schöpfen und begann mit 7 Wechseln in der Startelf zur deutlichen 0:3 Auswärtsniederlage bei Teutonia. Von der ersten Minute an, zeigte man, dass die drei Punkte im Volkspark bleiben sollten. Doch auch Frohnau hatte sich einiges vorgenommen, so dass sich ein sehr ansehnliches Spiel entwickelte und die rund 100 Zuschauer erfreute.
Im ersten Abschnitt mangelte es nicht an Torchancen, aber außer einem Alu-Treffer auf beiden Seiten kam nichts Zählbares heraus. Im zweiten Abschnitt ging es munter weiter. Nach einer Druckphase des TSV gingen etwas überraschend die Gäste in Führung (71.). Trainer Cornils reagierte und wechselte mit Montoya, Pfannschmidt und Kromat gleich drei mal - und damit den Sieg ein. Denn Erik-Paul Pfannschmidt gelang das Kunststück eine Ecke direkt zum Ausgleich zu verwandeln (82.) und Louis Kromat traf in der zweiten Minute der Nachspielzeit zum umjubelten Siegtreffer (92.)!
Trainer Cornils freute sich nach dem Spiel, dass "der TSV einen Tick besser war." Weiter: "Wir haben ein gutes Spiel von beiden Mannschaften gesehen. Ich hätte mit einem Unentschieden leben können, trotzdem muss ich feststellen, dass der Sieg verdient war. Meine Mannschaft wollte den Sieg ein Stück mehr. Diese Nuance hat den Unterschied gemacht."
Der TSV Mariendorf 1897 verbesserte sich damit wieder in der Tabelle auf Platz 3. Der Tabellenführer BFC Preussen ist allerdings mit 16 Punkten Vorsprung weit enteilt.
LD (Foto RE)
Senocak zieht die Fäden
TSV Mariendorf 1897 - Hilalspor 5:1 (3:1)
Bereits nach 20 Sekunden führten die Gäste und hätten vier Minuten später sogar auf 0:2 erhöhen können, doch der Ball flog knapp am Dreiangel vorbei. Trainer Cornils stellte dann um und Mariendorf gewann nun Zweikämpfe. Der in der Winterpause vom Landesligisten FC Spandau 06 (Landesliga) zu uns gekommene Mehmet-Can Senocak (21 Jahre) begann das Spiel an sich zu reißen und zog von der Zehnerposition aus die Fäden.

Mehmet-Can Senocak (Bildbearbeitung LD)
Jannis Krieger nach Vorarbeit von Außenverteidiger Philipp Behrendt erzielte dann den Ausgleich (26.). Ein Doppelschlag des zuletzt bereits schon erfolgreichen Nizar Jouini (32. und 34., siehe Titelbild by Michael Sauer) jeweils auf Vorarbeit von Erik-Paul Pfannschmidt brachte zur Pause eine beruhigende Führung im strömenden Regen.
In der zweiten Halbzeit legte Mariendorf nach. Einen Abpraller konnte der ebenfalls im Winter zu uns gestoßene zwanzigjährige Abdel Mamadou in der 58. Minute zum 4:1 nutzen. Den Schlusspunkt setzte Lennox Koch (67.) nach Vorbarbeit von Jannis Krieger.
Seine Heimpremiere im neuen Verein feierte auch Jannik Bachmann (22) der vom LBC zu uns gekommen ist. Des Weiteren begrüßen wir Omran Iraqui (19) vom Berliner SC und Baboucar Diatta (19) vom SV Tasmania II.
Wir freuen uns fünf junge Talente beim TSV Mariendorf 1897 begrüßen zu dürfen. Der dritte Tabellenplatz in der Berlin-Liga bezeugt die gute Arbeit, die das Team um Trainer Cornils auch in dieser Saison wieder leistet.
Eine hervorragende Leistung hat auch der Platzverkauf am letzten Sonntag gebracht in anbetracht des strömenden Regens! Vielen Dank!
LD (Titelbild freundlicher Weise überlassen von MICHAEL SAUER)
