Zurück in der Erfolgsspur
Frohnauer SC - TSV Mariendorf 1897 0:4 (0:3)
Coach Thorsten Cornils nahm nach zwei Niederlagen in Folge (Wilmersdorf 1:4, Spaki 2:4) einige Umstellungen vor. Erstmals spielte Krieger auf der Sechs und Pfannschmidt auf der Zehn. Und sein Startelfdebüt feierte Simon Sperl in der Dreierkette. Das hat alles gepasst. Ein Doppelschlag von Louis Kromat (29. Min., Foto Archivbild)) und Vincent Bühler (30.) brachte den TSV Mariendorf 1897 dann auf die Siegerstrasse. Als dann Louis Kromat kurz vor dem Pausenpfiff das Ergebnis auf 0:3 schraubte (46. Min.) war der Drops gelutscht. Kurz vor dem Ende erhöhte Viktor Sizov sogar noch auf 0:4 (88. Minute). "Das Umschaltspiel der Gäste war top, und vor dem Tor waren sie eiskalt" lobte auch der Trainer von Frohnau in der "Fußball-Woche".
Da das bisherige Spitzenteam, die Füchse Berlin, im Moment etwas schwächeln ist die Spitze wieder enger zusammen gerutscht. Der TSV Mariendorf 1897 belgt Platz 4 mit vier Punkten Abstand zu Stern 1900 und Füchse Berlin.
Das nächste Spiel findet am kommenden Sonntag um 14.30 Uhr auf dem Kunstrasen BEI FREIEM EINTRITT gegen den Berliner SC statt, da das Stadion witterungsbedingt bis Ende März gesperrt ist.
LD (Foto Robert Eschrich)
TSV Mariendorf 1897 muss erste Niederlage hinnehmen
TSV Mariendorf 1897 - 1. FC Wilmersdorf 1:4 (0:3)
In der ersten Halbzeit lief es nur beim Gegner rund. Erst traf deren Mittelstürmer krachend nur den Pfosten, doch kurz darauf erzielte er per strammem Schuss den Führungstreffer und jubelte mit einem Miroslav-Klose-Salto (13. Min.). Bis zur Pause folgten zwei weitere Treffer der Wilmersdorfer.
Im zweiten Abschnitt nahm Trainer Cornils drei Wechsel vor und der TSV Mariendorf 1897 kam besser ins Spiel. Nach schönem Solo vom eingewechselten Mehmet-Can Senocak erzielte der ebenfalls eingewechselte Jannis Krieger (Foto) den Anschlusstreffer. Doch alle Hoffnung auf mehr wurde zu Nichte gemacht durch einen aus Mariendorfer Sicht unglücklichen Elfmeterpfiff nach Handspiel. Das folgende 1:4 in der 80. Minute war dann die Enrscheidung.
Trainer Cornils trug die erste Saisonniederlage mit Fassung: "Jetzt haben wir auf einigen Positionen einfach mal einen schlechten Tag gehabt. Ich denke, das muss man der Mannschaft auch mal zugestehen": Recht hat er!
Das nächste Spiel findet am kommenden Sonntag bei den Spandauer Kickers statt (11.30 Uhr Brunsbüttler Damm).
LD (Foto Robert Eschrich)
TSV M97 weiter in der Spitzengruppe
TSV Mariendorf 1897 - SV Empor 3:2 (1:0)
Im Spiel der Verfolger behielt der TSV Mariendorf 1897 vor guter Kulisse die Oberhand und ist auf Grund der Niederlage des Spitzenreiters Füchse gegen den Drittplatzierten Croatia nun als Tabellenvierter nur 3 Punkte von der Tabellenführung entfernt. Neben dem Tabellenzweiten Stern 1900 ist der TSV Mariendorf 1897 als einziges Team nach elf Spieltgane noch ungeschlagen!
Zum Spiel: Beide Mannschaften hatten sich im ersten Abschnitt einen intensiven Schlagabtausch geliefert. Leopold Neumeier und Louis Kromat prüften den Empor Torhüter, der aber genauso auf dem Posten war, wie unser Pascal Obst, der ebenfalls zwei mal im 1 gegen 1 seinen Kasten sauber hielt. Erst in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit gelang Erik-Paul Pfannschmidt der Führungstreffer. Wieder einmal war der Herr des ruhenden Balls zur Stelle und versenkte einen Freistoß sehenswert direkt in Richtung Winkel (siehe Archivbild) zur 1:0 Führung.
Im zweiten Abschnitt gelang dem im Sommer von Empor zu uns gekommenden 19 jährigen Leopold Neumeier per Doppelschlag die Ergebniserhöhung auf 3:0. Bereits 40 Sekunden nach Wiederanpfiff versenkte er einen blitzsauberen Konter (46.) und 6 Minuten später wurde er schön von Louis Kromat bedient (52.). Doch Empor gab nicht auf und konnte nach zwei Standards (Ecke und Freistoss) auf 2:3 herankommen. Das Empor nicht mehr der Ausgleich gelang, lag an der guten Abwehrarbeit des TSV M97.
Thorsten Cornils sah "einen absolut verdienten Sieg".
Am nächsten Sonntag gibt es schon wieder ein Heimspiel. Diesmal ist der Tabellensiebte 1. FC Wilmersdorf zu Gast (Anstoß um 14.30 Uhr im Volksparkstadion).
LD (Foto Robert Eschrich)
