Starker Saisonendspurt bis auf Platz 5 zum Saisonende / Hattrick von Yorguner
TSV Mariendorf 1897 – Steglitzer SC Südwest 1947 6:0 (3:0)
Der TSV Mariendorf 1897 erteilte dem Steglitzer SC Südwest 1947 im letzten Saisonspiel eine Lehrstunde: 6:0 hieß es am Ende für den TSV Mariendorf 1897.
Marvin Özdal brachte den Steglitzer SC Südwest 1947 per Doppelschlag ins Hintertreffen, als er in der fünften und 22. Minute vollstreckte. Bevor es in die Pause ging, hatte das Heimteam noch das 3:0 durch Malte Fürst parat (40.). Das überzeugende Auftreten des TSV Mariendorf 1897 fand somit Ausdruck in einer klaren Halbzeitführung. Mit einem Wechsel – Yusuf Yorguner kam für Anton Prasser – startete der TSV Mariendorf 1897 in Durchgang zwei. Mit den Treffern zum 4:0, 5:0 und 6:0 (54./77./79.) sicherte Yorguner (Titelbild) dem TSV Mariendorf 1897 nicht nur den Sieg, sondern machte auch seinen Hattrick perfekt. Mit dem Spielende fuhr der TSV Mariendorf 1897 einen Kantersieg ein.
Der TSV Mariendorf 1897 schloss das Fußballjahr mit einem anständigen fünften Tabellenplatz ab, was Hoffnungen auf eine verheißungsvolle nächste Saison weckt. Einschließlich der aktuellen erzielte der TSV Mariendorf 1897 74 Treffer im gesamten Saisonverlauf. Der TSV Mariendorf 1897 blickt zum Ende der Saison auf ein respektables Abschneiden – 14 Siege und zehn Remis stehen auf dem Konto. Zehnmal kassierte man eine Schlappe. Der großartige Saisonendspurt des TSV Mariendorf 1897 mit zwölf Punkten aus den letzten fünf Spielen reichte nicht mehr, um nach ganz oben zu kommen. Der TSV Mariendorf 1897 machte aber deutlich, wo man in der nächsten Spielzeit mitspielen will.
LD (Foto Vereinsarchiv)
Endlich wieder einen Dreier eingefahren

TSV Mariendorf 1897 - SC Staaken 3:0 (1:0)
Nach nur zwei Punkten aus den letzten fünf Spielen sollte diesmal wieder ein Sieg her! Auch wenn der TSV M97 nicht die heimstärkste Mannschaft ist, zeigte unser Team von der ersten Minute an Willen, Zweikampfstärke und Motivation. Man sammelte viel Ballbesitz und versuchte die Stürmer immer wieder in Szene zu setzen. Nach einer Viertelstunde kam ein wundervoller Diagonalball von Pfanne zu Marvin, der mit wenigen Kontakten den Ball in die Maschen prügelte (14.). Die Männer drängten immer weiter und wollten das 2:0. Staaken versuchte immer wieder mit langen Bällen das dichtstehende Zentrum zu überspielen, aber unsere Abwehr räumte die Bälle sauber ab. Lediglich einmal musste der TSV den Ball von der Linie kratzen.
Nach der Halbzeit versuchten die Gäste Druck zu machen, testeten unseren Keeper Marten jedoch nur selten. Das 2:0 fiel nach einer Ecke durch Vincent Bühler, der einen Klärungsversuch zurück in die Maschen jagte. Unhaltbar flach unten rein (58.). Nur wenige Minuten später durfte Pfanne seinen Zauberfuss auspacken und testete den Keeper von Staaken, der mit einer Glanzparade die Staakener im Spiel hält. Auch Benjamin Tutic scheiterte mehrere Male am Schlussmann von Staaken.
Staaken arbeitete am Anschlusstreffer. Ein Freistoß der Gäste, die vor dem Spiel auf Platz drei der Tabelle standen, landete aber nur am Aussenpfosten und was im weiteren Verlauf passierte, war grandios. Vincent tankte Sonne, bekam den Ball an der Mittellinie und legte ein Solo durch die gesamte Abwehr und Teile vom Mittelfeld hin und beendete diesen überragenden Lauf mit einem Torerfolg (67.). Leerbuchreif (siehe Fotoserie).
Kurz vor dem Spiel verletzte sich der Staakener Spieler mit der Nr. 11 schwer. Wir wünschen ihm eine gute Genesung.
Der TSV M97 gewann dank einer sehr guten Teamleistung und hoher Motivation. Die Staakener erarbeiten sich gegen unsere Kompaktheit nur wenige Chancen und wirkten etwas kreativlos.
RE/LD (Fotoserie Robert Eschrich)
TSV M97 belohnt sich in Unterzahl spät mit dem Ausgleich
TSV Mariendorf 1897 - Sp.V.g Blau Weiss 1:1 (0:1)
Der TSV Mariendorf 1897 hat sich im Heimspiel der Berlin-Liga gegen die Sp.Vg. Blau Weiß 1890 Berlin mit großer Moral einen verdienten Punkt gesichert. Beim 1:1 (0:1) zeigte unsere Mannschaft über weite Strecken eine starke Leistung und belohnte sich nach einem intensiven Spiel in der Nachspielzeit.
Von Beginn an hatte der TSV die Partie im Griff. Mariendorf war die aktivere und spielbestimmende Mannschaft, setzte den Gegner früh unter Druck und erarbeitete sich mehrere aussichtsreiche Möglichkeiten. Es fehlte jedoch die letzte Konsequenz im Abschluss, um die gute Anfangsphase auch in Zählbares umzumünzen.
Dann kippte der Spielverlauf innerhalb weniger Minuten gegen uns. Aus dem Nichts gingen die Gäste in der 19. Minute mit 0:1 in Führung. Ab der 35. Minute musste der TSV Mariendorf dann nach einer berechtigten Gelb-Roten Karte in Unterzahl weiterspielen. Ein doppelter Rückschlag, der das Spiel eigentlich in eine klare Richtung hätte lenken können.
Doch genau das passierte nicht. Nach einer kurzen Phase des Neusortierens fand Mariendorf schnell wieder in die Partie zurück. Auch mit einem Mann weniger blieb unsere Mannschaft mutig, kompakt und in vielen Phasen das aktivere Team. Die Ordnung stimmte, die Zweikämpfe wurden angenommen und nach vorne blieb der TSV trotz Unterzahl gefährlich.
Besonders ärgerlich war zudem eine Szene in der ersten Halbzeit, als Vincent Bühler im Strafraum klar gefoult wurde, der fällige Elfmeterpfiff jedoch ausblieb. Dass diese Situation anders zu bewerten gewesen wäre, wurde nach dem Spiel auch vom Schiedsrichterbeobachter so gesehen. Eine klare Fehlentscheidung, die dem Spiel früh noch einmal eine andere Richtung hätte geben können.
Nach der Pause erhöhte Mariendorf noch einmal den Druck und arbeitete mit großer Leidenschaft auf den Ausgleich hin. Die Mannschaft investierte enorm viel, lief intensive Wege und zeigte über die gesamte zweite Halbzeit hinweg eine starke Mentalität.
Trotz Rückstand, Unterzahl und der klaren Fehlentscheidung ließ sich der TSV nicht aus der Bahn bringen. Die Mannschaft glaubte bis zum Schluss an ihre Chance und wurde für ihren Aufwand belohnt. In der 90.+2 Minute war es schließlich Daniel Veilert (Foto, Archiv), der den hochverdienten Ausgleich erzielte und damit für großen Jubel im Volkspark Mariendorf sorgte.
Am Ende steht ein 1:1, das sich aus unserer Sicht wie ein verdienter Punkt, aber auch wie eine verpasste Chance auf mehr anfühlt. Wer über weite Strecken das Spiel kontrolliert, sich auch in Unterzahl nicht aus dem Konzept bringen lässt und bis zur letzten Minute alles investiert, hat Charakter bewiesen. Auf genau dieser Leistung lässt sich aufbauen.
RD (Foto Robert Eschrich)
