Alles gegeben

Hertha 03 Zehlendorf - TSV Mariendorf 2:1 (1:1)

Da witterungsbedingt das erste Rückrundenspiel verschoben werden musste, ging es für uns heute zu ungewohnter Tageszeit (Mittwoch, 19:30 Uhr ) nach Zehlendorf.

Das Hinspiel konnten wir mit 1:0 für uns entscheiden. Ob wir dadurch als Favorit ins Spiel gegangen sind oder nicht, spielte für uns keine große Rolle. In den vergangenen Wochen haben wir intensiv an uns und als Team gearbeitet, und Judith hatte einen klaren Matchplan. Unsere Devise: *Eine für alle, alle für eine.*

Im neuen Dress gingen wir mit breiter Brust in die Partie – an dieser Stelle ein großes Dankeschön an Lars!

Das Spiel begann, und wir ließen den Ball routiniert durch die eigenen Reihen laufen. In der 11. Minute bekamen wir in aussichtsreicher Position einen Freistoß zugesprochen. Jess legte sich den Ball etwa sechs Meter von der Eckfahne entfernt zurecht, atmete tief durch und brachte ihn präzise in den Strafraum. Auf Höhe des zweiten Pfostens fand sie Reni, die den Ball per Kopf gekonnt im Netz unterbrachte – 1:0 für uns! Zehlendorf wirkte sichtlich geschockt.

In der Folge spielte sich das Geschehen überwiegend im Mittelfeld ab. Kurz vor der Halbzeit konnten wir einen Ball jedoch nicht konsequent klären, und Zehlendorf nutzte die Gelegenheit mit einem Sonntagsschuss in den Winkel zum Ausgleich. Der Jubel fiel entsprechend groß aus – fast so, als hätten sie gerade die Champions League gewonnen.

In der Halbzeitpause konnten wir kurz durchatmen, uns sammeln und weiter motivieren.

Wir starteten engagiert in die zweite Hälfte. Zehlendorf versuchte zunehmend Druck aufzubauen, zunächst jedoch ohne Erfolg. In der 64. Minute bekamen sie eine Ecke: In der Mitte setzte sich eine Zehlendorfer Spielerin durch und köpfte den Ball ins Tor – 2:1.

Wir hielten weiterhin stark dagegen, kämpften bis zum Schluss, doch am Ende fehlte uns das letzte Quäntchen Glück, um noch einmal zurückzukommen.

So blieb es beim 2:1 für Zehlendorf.

Trotz der Niederlage fühlte sich der Abpfiff nicht wie eine an – **denn wir haben als Team agiert. Und darauf sind wir stolz.**

Jetzt heißt es regenerieren, denn schon am 24.03. geht es für uns weiter nach Spandau – hoffentlich auf einem bespielbaren Platz.
KO